Die Simulation ist eine eigenständige, historisch inspirierte Nachbildung ohne geschützte Original-Grafiken oder Sounds. Ihr Browser zeigt nur ausgewählte interne Inhalte.
Einordnung in die 9x-Linie
Windows 98 erschien 1998 als Nachfolger von Windows 95. Wer wechselte, fand Startmenü, Taskleiste und Explorer wieder und konnte viele vorhandene Programme weiterverwenden. Für Heim-PCs, Spiele und den Datenaustausch über lokale Netze blieb die vertraute Bedienung damit erhalten.
Unterschiede zu Windows 95
- Explorer-Webansicht mit HTML-artigen Informationsbereichen für Ordner.
- Schnellstartleiste neben dem Startbutton.
- Favoriten und Web-Funktionen waren stärker mit der Oberfläche verbunden.
- Breitere Unterstützung für zeitgenössische Geräte und Multimedia.
Internet und Netzwerk im Heim-PC
DFÜ-Verbindungen per Modem und lokale Netzwerke waren für viele Anwender wichtige Wege ins Internet oder zum Datenaustausch. Windows 98 verband Browser-Funktionen und Explorer enger; manche Ordneransichten griffen Gestaltungsideen aus dem Web auf. Das änderte nicht jede tägliche Aufgabe, machte die Netzorientierung aber sichtbarer. Netzwerk und Internet erklärt die technischen Grundlagen.
Active Desktop
Active Desktop erlaubte es, Webinhalte auf dem Desktop einzubinden. Er war ein zeittypisches Konzept, nicht zwingend der Mittelpunkt jeder Windows-98-Nutzung. Die Simulation zeigt dort ausschließlich interne Inhalte wie Datum und Portal-Links; sie lädt keine fremden Webseiten.
USB und Hardwareunterstützung
USB war bereits vor Windows 98 vorhanden, wurde aber auf PCs mit Windows 98 breiter nutzbar. Drucker, Eingabegeräte und andere Peripherie profitierten von Treibern und fortschreitender Geräteunterstützung. Plug and Play erleichterte manches, machte Treiberprobleme jedoch nicht überflüssig. Näheres steht unter Hardware, Treiber und Architektur.
FAT32
FAT32 gehörte bei Windows 98 zum regulären Dateisystemkontext und ermöglichte größere Partitionen als FAT16. Eingeführt worden war es bereits mit späteren Windows-95-Ausgaben. NTFS gehörte dagegen zur Windows-NT-Linie und war kein übliches lokales Windows-98-Systemdateisystem. Mehr zur Unterscheidung zwischen Datenträger, Partition und Dateisystem unter Speichermedien, Partitionen und Volumes.
Second Edition
Windows 98 Second Edition erschien 1999 mit Aktualisierungen unter anderem für Netzwerk und Hardware. Sie war eine spätere Ausgabe derselben 9x-Generation, kein Wechsel zu Windows NT.
Treiber, Updates und Systempflege
Neue Geräte verlangten oft passende Treiber; der Gerätemanager half, Konflikte zu erkennen. Aktualisierungen konnten über Windows Update bezogen werden, doch die damalige Systempflege entsprach weder heutigen automatischen Updateabläufen noch heutigen Sicherheitsstandards. Gerade bei Einwahl und gemeinsam genutzten Dateien blieb die Konfiguration wichtig.
Von Windows 95 über 98 zu Me
Auf Windows 98 folgte Windows Me als weiterer Teil der 9x-Reihe. Windows 2000 entwickelte parallel die NT-Linie weiter und war nicht der direkte technische Nachfolger von Windows 98. Die Geschichte der Betriebssysteme zeigt beide Entwicklungspfade im Zusammenhang.