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Glossar der Betriebssystembegriffe
Technische und historische Begriffe, die in den Wissensartikeln, Systemseiten und Simulationen dieses Portals vorkommen - von Kernel und Bootloader bis Workbench und Toolchest.
Die Definitionen sind bewusst kompakt. Für Zusammenhänge und Beispiele führen die Links unter den Begriffen in die passenden Wissensartikel und Systemseiten.
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- 4DwmHistorische Oberflächen & Komponenten
Der Fenstermanager des Indigo Magic Desktop unter SGI IRIX. Er gab Fenstern ihre Rahmen und Bedienelemente, gehörte aber zur Oberfläche und nicht zum Betriebssystemkern.
Weiter: IRIX 6.5
A
- AbhängigkeitSoftware & Pakete
Auch: Dependency
Eine andere Software, die ein Programm zum Laufen benötigt, etwa eine bestimmte Bibliothek. Paketmanager installieren solche Abhängigkeiten in der Regel automatisch mit.
- AdministratorBenutzer & Sicherheit
Auch: Admin
Ein Konto oder eine Rolle mit erweiterten Rechten, etwa um Software zu installieren oder Systemeinstellungen zu ändern. Der Begriff ist vor allem in Windows gebräuchlich.
- AnwendungSoftware & Pakete
Auch: Programm, App, Application
Ein Programm, das für eine Aufgabe des Nutzers gedacht ist, etwa Texteditor oder Taschenrechner. Anwendungen nutzen die Dienste des Betriebssystems, gehören aber nicht zu seinem Kern.
B
- BenutzerkontoBenutzer & Sicherheit
Auch: Konto, Account
Eine Identität im System, der Einstellungen, eigene Dateien und Rechte zugeordnet sind. Nicht jedes ältere System trennte Konten auch wirksam voneinander.
- BerechtigungBenutzer & Sicherheit
Auch: Zugriffsrecht, Permission
Regel, die festlegt, wer eine Datei oder ein Verzeichnis lesen, schreiben oder ausführen darf. Bei UNIX-artigen Systemen gelten diese Rechte getrennt für Besitzer, Gruppe und alle anderen.
- BetriebssystemGrundlagen & Architektur
Auch: OS, Operating System
Grundlegende Software, die Hardware verwaltet und Programmen gemeinsame Dienste bereitstellt, etwa Speicher, Dateien, Geräte und Rechenzeit. Die sichtbare Oberfläche ist nur ein Teil davon.
Weiter: Was ist ein Betriebssystem? · Kernel und Benutzeroberfläche
- BibliothekSoftware & Pakete
Auch: Library
Eine Sammlung wiederverwendbarer Programmfunktionen, die mehrere Anwendungen gemeinsam nutzen können. Ein bekanntes Beispiel sind DLL-Dateien, die dynamisch geladenen Bibliotheken unter Windows.
- BIOSSystemstart
Auch: Basic Input/Output System
Die klassische Firmware von PCs. Sie prüft beim Start grundlegende Hardware und lädt einen Startcode vom Bootmedium; auf neueren PCs wurde sie weitgehend durch UEFI abgelöst.
Weiter: Bootvorgang und Systemstart
- BootloaderSystemstart
Auch: Startprogramm
Ein kleines Programm, das nach der Firmware den Kernel eines Betriebssystems lädt und startet. Manche Bootloader bieten eine Auswahl zwischen mehreren installierten Systemen.
Weiter: Bootvorgang und Systemstart
- BootmediumSystemstart
Auch: Startmedium
Der Datenträger, von dem ein System gestartet wird, etwa Festplatte, Diskette, CD oder USB-Stick. Die Firmware legt fest, in welcher Reihenfolge Medien geprüft werden.
Weiter: Bootvorgang und Systemstart
- BundleSoftware & Pakete
Auch: Anwendungsbundle, App-Bundle
Ein Ordner mit festgelegter Struktur, den die Oberfläche wie eine einzelne Anwendung anzeigt, bekannt aus NeXTSTEP und Mac OS X. Er bündelt Programm und Ressourcen, kann aber trotzdem Systembibliotheken oder weitere Komponenten benötigen.
Weiter: Softwareinstallation und Paketverwaltung · Mac OS X 10.4 Tiger
C
- CDEHistorische Oberflächen & Komponenten
Auch: Common Desktop Environment
Eine Desktopumgebung für kommerzielle UNIX-Systeme mit Front Panel und mehreren Arbeitsflächen. Unter Solaris war sie eine Oberfläche, nicht das Betriebssystem.
Weiter: Solaris 8
- CLIOberfläche & Bedienung
Auch: Kommandozeile, Command Line Interface
Eine textbasierte Bedienung, bei der Befehle eingetippt und Ergebnisse als Text ausgegeben werden. Beispiele sind die DOS-Eingabeaufforderung oder eine UNIX-Shell, die in einem Terminal läuft.
Weiter: GUI und Kommandozeile · Befehle
D
- DateiDateien & Speicher
Auch: File
Eine benannte Einheit von Daten auf einem Datenträger, etwa ein Text, ein Bild oder ein Programm. Das Dateisystem verwaltet neben dem Inhalt auch Name, Größe und weitere Angaben.
Weiter: Dateisysteme, Dateien und Pfade
- DateisystemDateien & Speicher
Auch: File System
Die Ordnung, nach der Dateien, Verzeichnisse und ihre Angaben auf einem Datenträger abgelegt werden, etwa FAT oder NTFS. Ein Dateimanager wie Explorer oder Finder zeigt diese Ordnung nur an.
Weiter: Dateisysteme, Dateien und Pfade
- DeskbarHistorische Oberflächen & Komponenten
Die Leiste von BeOS mit Menü, laufenden Programmen und Statusbereich. Sie war Teil der BeOS-Oberfläche und bündelte Aufgaben von Startmenü und Taskleiste.
Weiter: BeOS 5
- DesktopOberfläche & Bedienung
Auch: Arbeitsoberfläche, Schreibtisch
Die grafische Arbeitsfläche, auf der Fenster, Symbole und oft ein Hintergrund liegen. Sie ist die sichtbare Oberfläche, nicht das ganze Betriebssystem.
- DesktopumgebungOberfläche & Bedienung
Auch: Desktop Environment
Eine zusammengehörige Sammlung aus Fenstermanager, Panels, Dateimanager, Einstellungen und Standardprogrammen. Sie ist mehr als ein Fenstermanager, etwa GNOME oder CDE.
- DockOberfläche & Bedienung
Eine Leiste mit Symbolen für Programme, die gestartet oder bereits geöffnet sind. Bekannt ist das Dock aus NeXTSTEP und später Mac OS X.
Weiter: Desktop, Fenstermanager und Desktopumgebung · NeXTSTEP 3.3
F
- FenstermanagerOberfläche & Bedienung
Auch: Window Manager
Die Komponente, die Position, Größe, Fokus und Stapelreihenfolge von Fenstern verwaltet und häufig Fensterrahmen und Titelleisten zeichnet; den Inhalt der Fenster zeichnen die Anwendungen selbst. Auf UNIX-artigen Systemen ist er oft austauschbar und Teil einer Desktopumgebung.
- FinderHistorische Oberflächen & Komponenten
Der Dateimanager und die Desktop-Oberfläche des Mac. Er ist eine Anwendung des Systems, nicht das Betriebssystem selbst, und existierte im klassischen Mac OS wie in Mac OS X.
Weiter: Mac OS 9 · Mac OS X 10.4 Tiger
- FirewallBenutzer & Sicherheit
Eine Schutzfunktion, die Netzwerkverbindungen nach Regeln erlaubt oder blockiert. Sie kann im Betriebssystem, in einem Router oder in einem eigenen Gerät arbeiten.
Weiter: Sicherheit, Updates und Systempflege · Netzwerk und Internet
- FirmwareGrundlagen & Architektur
Hardwarenahe Software, die dauerhaft im Gerät gespeichert ist und es grundlegend steuert; heute liegt sie meist in aktualisierbarem Flash-Speicher. Beim Computer übernimmt Firmware die ersten Schritte nach dem Einschalten, bevor ein Betriebssystem geladen wird.
Weiter: Hardware, Treiber und Systemarchitektur · Bootvorgang und Systemstart
G
- GEMHistorische Oberflächen & Komponenten
Auch: Graphics Environment Manager, GEM Desktop
Eine grafische Arbeitsumgebung von Digital Research, die auf dem Atari ST als Oberfläche von TOS diente. GEM war die Oberfläche, TOS das Betriebssystem darunter.
Weiter: Atari TOS 2.06
- GNOMEHistorische Oberflächen & Komponenten
Eine freie Desktopumgebung für Linux und andere UNIX-artige Systeme. Ubuntu 10.04 nutzte GNOME 2 mit Panels oben und unten; GNOME ist weder Kernel noch Distribution.
Weiter: Ubuntu 10.04 LTS
- GUIOberfläche & Bedienung
Auch: Grafische Benutzeroberfläche, Graphical User Interface
Eine Bedienoberfläche mit Fenstern, Symbolen, Menüs und Zeiger, die per Maus, Touch oder Tastatur genutzt wird.
Weiter: GUI und Kommandozeile
I
- InstallerSoftware & Pakete
Auch: Setup, Installationsprogramm
Ein Programm, das Software auf einem System einrichtet, Dateien kopiert und Einstellungen anlegt. Bei vielen klassischen Windows-Anwendungen war ein solches Setup-Programm üblich.
K
- KernelGrundlagen & Architektur
Auch: Systemkern
Der zentrale Kern eines Betriebssystems. Er verteilt Rechenzeit und Arbeitsspeicher, spricht über Treiber mit Geräten und trennt Programme voneinander - der sichtbare Desktop gehört nicht dazu.
Weiter: Kernel und Benutzeroberfläche
L
- LaufwerksbuchstabeDateien & Speicher
Auch: Drive Letter
Ein Buchstabe wie A: oder C:, mit dem DOS und Windows Volumes bezeichnen. Jedes Laufwerk bildet dabei eine eigene Wurzel der Verzeichnishierarchie.
Weiter: Dateisysteme, Dateien und Pfade · MS-DOS 6.22
M
- MountpointDateien & Speicher
Auch: Einhängepunkt
Ein Verzeichnis, unter dem ein Volume in UNIX-artigen Systemen in den gemeinsamen Verzeichnisbaum eingehängt wird. Statt eines eigenen Laufwerksbuchstabens erscheint der Inhalt an diesem Ort.
- MultitaskingGrundlagen & Architektur
Die Fähigkeit, mehrere Programme scheinbar gleichzeitig auszuführen, indem das System Rechenzeit verteilt. Bei kooperativem Multitasking geben Programme die Kontrolle freiwillig ab, bei präemptivem entzieht das System sie ihnen.
Weiter: Multitasking verstehen
P
- PaketSoftware & Pakete
Auch: Package
Ein Archiv mit Programmdateien und Beschreibungsdaten wie Version und Abhängigkeiten. Pakete werden von einem Paketmanager installiert, aktualisiert und entfernt.
- PaketmanagerSoftware & Pakete
Auch: Paketverwaltung, Package Manager
Ein Werkzeug, das Pakete aus Repositories installiert, Abhängigkeiten auflöst und Software gemeinsam aktualisiert. Ubuntu nutzt dafür APT als höhere Ebene; die .deb-Pakete selbst verwaltet darunter unter anderem dpkg.
Weiter: Softwareinstallation und Paketverwaltung · Ubuntu 10.04 LTS
- PartitionDateien & Speicher
Ein fest abgegrenzter Bereich eines Datenträgers. Eine Festplatte kann in mehrere Partitionen aufgeteilt werden, die jeweils eigene Dateisysteme tragen können.
- PatchBenutzer & Sicherheit
Auch: Korrektur, Hotfix
Eine gezielte Änderung, die einen Fehler oder eine Sicherheitslücke in vorhandener Software behebt. Mehrere Patches werden oft zu einem Update zusammengefasst.
- PfadDateien & Speicher
Auch: Path
Die Angabe, wo eine Datei in der Verzeichnishierarchie liegt, etwa C:\DOS\EDIT.COM oder /home/gast/notiz.txt. Absolute Pfade beginnen an der Wurzel, relative Pfade am aktuellen Verzeichnis.
Weiter: Dateisysteme, Dateien und Pfade
- Program ManagerHistorische Oberflächen & Komponenten
Auch: Programm-Manager
Die Startoberfläche von Windows 3.x mit Programmgruppen als Fenstern voller Symbole. Mit Windows 95 übernahmen Startmenü und Taskleiste diese Rolle.
Weiter: Windows 3.11
- ProzessGrundlagen & Architektur
Ein laufendes Programm mitsamt seinem Zustand, etwa zugewiesenem Speicher und geöffneten Dateien. Dasselbe Programm kann mehrfach als getrennte Prozesse laufen.
Weiter: Prozesse und Arbeitsspeicher
R
- RepositorySoftware & Pakete
Auch: Paketquelle, Softwarequelle
Im Softwarekontext eine Paketquelle, aus der ein Paketmanager Programme und Updates bezieht. Die Quelle wird meist von der Distribution oder dem Hersteller gepflegt.
- ROMSystemstart
Auch: Read-Only Memory, Festwertspeicher
Speicher, dessen Inhalt im Betrieb nicht oder nur mit besonderem Aufwand verändert wird. Bei Systemen wie Atari TOS oder RISC OS wurden große Teile des Betriebssystems üblicherweise im ROM mitgeliefert.
Weiter: Bootvorgang und Systemstart · RISC OS 3.7
- rootBenutzer & Sicherheit
Auch: Superuser
Das Konto mit den höchsten Rechten in UNIX-artigen Systemen. Mit root-Rechten lassen sich praktisch alle Dateien und Einstellungen ändern, weshalb man im Alltag meist als normaler Benutzer arbeitet.
S
- ShellOberfläche & Bedienung
Die Schicht, über die Nutzer mit dem System arbeiten. Eine Kommandozeilen-Shell wie COMMAND.COM oder bash nimmt Textbefehle entgegen; eine grafische Shell stellt Desktop, Startmenü und Dateiansichten bereit.
Weiter: GUI und Kommandozeile · Kernel und Benutzeroberfläche
- SystemaufrufGrundlagen & Architektur
Auch: System Call, Syscall
Eine definierte Anfrage eines Programms an den Kernel, etwa eine Datei zu öffnen oder Speicher anzufordern. So müssen Anwendungen die Hardware nicht selbst ansprechen.
Weiter: Kernel und Benutzeroberfläche
T
- TaskleisteOberfläche & Bedienung
Auch: Taskbar
Eine Leiste, die geöffnete Programme anzeigt und zwischen ihnen wechseln lässt. Unter Windows wurde sie mit Windows 95 zum zentralen Bedienelement.
Weiter: Desktop, Fenstermanager und Desktopumgebung · Windows 95
- ThreadGrundlagen & Architektur
Auch: Ausführungsstrang
Ein Ausführungsstrang innerhalb eines Prozesses. Mehrere Threads teilen sich den Speicher ihres Prozesses und können Aufgaben parallel oder abwechselnd bearbeiten.
Weiter: Prozesse und Arbeitsspeicher
- ToolchestHistorische Oberflächen & Komponenten
Das gestapelte Menü des Indigo Magic Desktop unter IRIX, über das Programme und Systemwerkzeuge erreichbar waren. Es übernahm Aufgaben, die andere Systeme mit Taskleiste oder Startmenü lösten.
Weiter: IRIX 6.5
- TreiberGrundlagen & Architektur
Auch: Gerätetreiber, Driver
Software, die zwischen Betriebssystem und einem bestimmten Gerät vermittelt, etwa Grafikkarte, Drucker oder Netzwerkkarte. Ohne passenden Treiber kann das System ein Gerät oft nicht oder nur eingeschränkt nutzen.
U
- UACBenutzer & Sicherheit
Auch: Benutzerkontensteuerung, User Account Control
Die Benutzerkontensteuerung von Windows ab Vista. Programme laufen standardmäßig mit eingeschränkten Rechten, und bestimmte Systemänderungen erfordern eine Bestätigung; sie ersetzt aber keine übrigen Schutzmaßnahmen.
- UEFISystemstart
Auch: Unified Extensible Firmware Interface
Moderne Firmware-Schnittstelle, die auf PCs das klassische BIOS weitgehend ersetzt hat. Sie kann Bootloader direkt als Dateien von einer Systempartition starten.
Weiter: Bootvorgang und Systemstart
- UpdateBenutzer & Sicherheit
Auch: Aktualisierung
Eine neuere Ausgabe von Software oder Systemteilen, die Fehler behebt, Lücken schließt oder Funktionen ergänzt. Systeme ohne Updates bleiben auf ihrem Stand, auch bei bekannten Schwachstellen.
- UserlandGrundlagen & Architektur
Auch: Benutzerbereich, User Space
Alles, was außerhalb des Kernels läuft: Werkzeuge, Bibliotheken, Dienste, Shells und Anwendungen. Bei Linux-Distributionen wie Ubuntu stammt dieser Teil größtenteils nicht vom Linux-Kernel selbst.
Weiter: Kernel und Benutzeroberfläche
V
- VerzeichnisDateien & Speicher
Auch: Ordner, Directory
Ein Behälter für Dateien und weitere Verzeichnisse, mit dem sich Daten hierarchisch ordnen lassen. Grafische Oberflächen zeigen Verzeichnisse meist als Ordner an.
Weiter: Dateisysteme, Dateien und Pfade
- Virtueller SpeicherGrundlagen & Architektur
Auch: Virtual Memory
Ein Verfahren, bei dem Programme mit eigenen logischen Adressen arbeiten, die das System auf echten Arbeitsspeicher abbildet. Zusätzlich können selten genutzte Bereiche auf einen Datenträger ausgelagert werden; diese Auslagerung ist nur ein Teil des Konzepts.
Weiter: Prozesse und Arbeitsspeicher
- VolumeDateien & Speicher
Eine logische Speichereinheit, die das Betriebssystem als Ganzes ansprechen kann und die in der Regel ein Dateisystem trägt. Oft entspricht ein Volume einer Partition, es kann aber auch mehrere Partitionen oder Datenträger umfassen oder ein ganzes Wechselmedium sein.
W
- WechselmediumDateien & Speicher
Auch: Removable Media
Ein Datenträger, der im Betrieb entnommen werden kann, etwa Diskette, CD oder USB-Stick. AmigaOS benannte etwa das erste Diskettenlaufwerk als DF0:.
Weiter: Speichermedien, Partitionen und Volumes · AmigaOS 3.1
- WorkbenchHistorische Oberflächen & Komponenten
Die grafische Oberfläche von AmigaOS mit Schubladen, Symbolen und Fenstern. Sie läuft auf dem Betriebssystem und kann neben der AmigaDOS-Shell genutzt werden.
Weiter: AmigaOS 3.1
- Workplace ShellHistorische Oberflächen & Komponenten
Auch: WPS
Die objektorientierte Desktop-Oberfläche von OS/2. Ordner, Dateien und Geräte erscheinen als Objekte mit Einstellungen, Verknüpfungen heißen Shadows.
Weiter: OS/2 Warp 4
- WorkspaceOberfläche & Bedienung
Auch: Arbeitsfläche, Virtueller Desktop, Desk
Eine von mehreren virtuellen Arbeitsflächen, auf die sich Fenster verteilen lassen. CDE und IRIX boten solche Arbeitsflächen; NeXTSTEP nutzte den Begriff zudem im Namen seines Workspace Managers.