Historie

Geschichte der Betriebssysteme

Von textbasierten PC-Arbeitsplätzen bis zu grafischen Desktops und Workstations: Entdecke parallele Wege durch die Betriebssystemgeschichte.

So liest du diese Geschichte

Diese Seite erzählt Betriebssystemgeschichte anhand der 23 im Portal vertretenen Systeme. Sie ist keine vollständige Gesamtdarstellung aller Betriebssysteme. Die Entwicklungslinien laufen teils parallel: Ähnliche Oberflächen müssen weder verwandt sein noch denselben technischen Unterbau besitzen. Die Unterscheidung von Kernel und Oberfläche hilft beim Einordnen.

Entwicklungslinien

Nicht eine Geschichte, sondern viele Wege

Die Stationen zeigen unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie arbeiten Menschen mit Programmen, Dateien und Geräten?

01 / PC

Von DOS zum Windows-Desktop

MS-DOS 6.22 steht für Befehle und Pfade am Prompt. Windows 3.11 brachte als grafische Arbeitsumgebung auf DOS Fenster in diese PC-Welt; Windows 95 prägte einen Desktop mit Startmenü und Taskleiste.

Die folgenden Stationen bilden nicht einfach eine einzige technische Linie: Windows Me gehört zur 9x-Reihe, Windows 2000 zur NT-Linie. Mit Windows XP wurde die NT-Grundlage auch für viele Heimanwender zum Nachfolger der 9x-Reihe. An den späteren Ausgaben von Windows lassen sich im Portal wechselnde Bedienkonzepte beobachten - von Aero über Touch-Ansätze bis zum heutigen Desktop. Daneben entwickelte sich auch der technische Unterbau weiter.

DOS und Windows 3.11 vergleichen

02 / Mac

Vertraute Bedienung, neuer Unterbau

Mac OS 9 zeigt die klassische Macintosh-Welt mit Finder und Menüleiste. Mac OS X 10.4 Tiger behielt erkennbare Bedienideen, beruhte aber auf einem neuen, Unix-basierten Unterbau. Die ähnliche Arbeitsweise bedeutet keine direkte technische Fortsetzung des alten Systems.

Mac OS 9 und Mac OS X vergleichen

03 / UNIX-Workstations

Drei Systeme, drei Arbeitsplätze

NeXTSTEP 3.3, IRIX 6.5 und Solaris 8 sind eigenständige Unix-Systeme, keine aufeinanderfolgenden Versionen. Der Workspace Manager, Indigo Magic Desktop und das Common Desktop Environment sind ihre unterschiedlichen grafischen Arbeitsumgebungen - nicht eigenständige Betriebssysteme.

IRIX und Solaris vergleichen

05 / Linux-Desktop

Ein Beispiel, viele mögliche Oberflächen

Ubuntu 10.04 LTS ist die Linux-Station im Portal - nicht stellvertretend für Linux insgesamt. Linux bezeichnet den Kernel; Ubuntu ist eine Distribution, die ihn mit weiteren Programmen verbindet. Der hier sichtbare Desktop ist GNOME 2. So lassen sich technischer Unterbau und Bedienoberfläche auch an einem einzelnen Beispiel auseinanderhalten.

Desktopumgebungen verstehen

Erleben

Geschichte selbst ausprobieren

Diese Browser-Nachbildungen zeigen ausgewählte Bedienkonzepte. Sie sind keine Emulatoren und enthalten keine originale Systemsoftware.

  • 1994

    MS-DOS 6.22

    Textoberfläche, Prompt und Befehle: die erste Nicht-Windows-Simulation mit virtuellem FAT16-Laufwerk.

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  • 1995

    Windows 95

    Startmenü, Taskleiste und der Beginn des modernen Windows-Desktops.

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  • 1999

    Mac OS 9

    Klassischer Macintosh mit globaler Menüleiste, Finder, Kontrollfeldern und Papierkorb - die letzte Ausgabe des klassischen Mac OS.

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  • 1994

    AmigaOS 3.1

    Workbench 3.1 mit echtem Multitasking, mehreren Bildschirmen, Piktogrammen mit ToolTypes und der AmigaShell - eine eigene Welt neben Windows und Mac.

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  • 1998

    IRIX 6.5

    UNIX-Welt der Silicon-Graphics-Workstations: Indigo Magic Desktop mit Toolchest, 4Dwm-Fenstern, mehreren Desks, File Manager, Icon Catalog und Search Tool. IRIX 6.5 erschien im Juni 1998.

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  • 2010

    Ubuntu 10.04 LTS

    Klassischer GNOME-2-Desktop mit den Menüs Anwendungen, Orte und System - die erste Linux-Welt des Portals.

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Geschichte besser verstehen

Hinter den sichtbaren Veränderungen stehen Fragen nach Aufgaben, Oberflächen und Hardware. Diese Einstiege helfen, die Unterschiede einzuordnen.